Preview: Hans Op de Beeck

Kunsthalle Krems

Hans Op de Beeck verführt uns in melancholische Bildwelten zwischen Traumund Wirklichkeit. Es sind Bühnen der Imagination und Kontemplation, räumliche Bildsituationen der Stille, Zeitlosigkeit und Abgeschiedenheit. Teils sind sie real begehbar, teils im filmischen oder bildlichen Medium erfahrbar. Hans Op de Beeck ist Regisseur, Choreograf, Kurator, Bühnenbildner, Maler und Bildhauer in einer Person. Die Ausstellung in der Kunsthalle Krems hat der Künstler persönlich choreografiert und eigens neue skulpturale Installationen geschaffen. Die Ausstellung wird zur Passage, zur Reise.

Man trifft auf monochrome Environments in Grau gegossen: Schlafende Personen auf Chesterfield-Möbeln, Bibliotheken, Interieurs, Brunnenanlagen. Kunst und Alltag verschwimmen ineinander. Ein liegendes Mädchen mutiert zum klassischen skulpturalen Akt. Das Leben scheint angehalten, pompejanisch einzementiert. Nächstens taucht Hans Op de Beeck in die Welt des Aquarells und der Tuschemalerei ein, deren Nässe der präzisen Sachlichkeit eine malerisch lyrische Atmosphäre verleiht. Manchmal fungieren die Blätter als Kader für filmische Projekte. Neben den skulptural-installativen und filmischen Werken werden erstmals Gemälde des belgischen Künstlers in Krems präsentiert.

Hans Op de Beeck wurde 1969 in Turnhout in Belgien geboren.

Der Multimedia-Künstler lebt und arbeitet in Brüssel und Gooik, Belgien.

Seine begehbaren, raumfüllenden Installationen sind international bekannt. Seine Arbeiten waren u.a. im Museum Kunstpalast in Düsseldorf (2018), im Musée National d’Art Moderne im Centre Pompidou in Paris (2008) und im MoMA PS1 in New York (2003) zu sehen. 2017 widmete ihm das Kunstmuseum Wolfsburg in Deutschland eine große Retrospektive.

Mein Besuch

0 Einträge Eintrag

Voraussichtliche Besuchszeit

Liste senden