Ausstellungseröffnung Andreas Werner. Galaktal

Kunsthalle Krems

ANDREAS WERNER. GALAKTAL

Die Landschaft spielt in Andreas Werners grafischen Arbeiten der letzten Jahre eine zentrale Rolle. Der 1984 in der DDR geborene Künstler sieht sich als Romantiker des neuen Jahrtausends, transferiert das utopisch-atmosphärische Klima von Natur und Landschaft vom 19. Jahrhundert in die Gegenwart.

In Werken wie Geology (2013) wird die Natur im geologischen Sinne sichtbar. Hier verarbeitet Werner Aufschichtungen oder seismografische Spuren zu eher abstrakt-strukturellen Bildern. Maschinenhaft zieht er gleichmäßige Spuren und Amplituden, Naturelemente scheinen wie digitalisiert. Geometrie, Struktur und Konstruktion sind in diesen abstrakten Arbeiten präsent, werden allerdings von der freien Geste und den heftigen malerischen Spuren in gesprayter greller Farbe vernebelt.

Zu Werners jüngeren Arbeiten zählen großformatige, grafitschwarze Raketenobjekte, die sich allerdings bei näherer Betrachtung als hybride Konstruktionen aus Raketen, Robotern, Möbelstücken oder Tempelanlagen erweisen. Als pseudowissenschaftliche Beigabe werden sie gemeinsam mit Vermessungen der Galaxie, den Raumrouten, präsentiert. 2019 waren diese Arbeiten bereits in der Gruppenausstellung Ticket to the Moon in der Kunsthalle Krems zu sehen.

Bitte beachten Sie die am Veranstaltungstag gültigen COVID-19-Schutzmaßnahmen.

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