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Vergangene Veranstaltungen

Campus Krems, Artothek Krems

Archiv der Zeitgenossen - Begehung Donau Uni Krems - Besuch in der Artothek

ARCHIV DER ZEITGENOSSEN

Mit dem Erwerb der Vorlässe des Schriftstellers Peter Turrini und des Komponisten Friedrich Cerha durch die Niederösterreichische Landesregierung wurde der Grundstein für ein Archiv gelegt, das der Sammlung von Vor- und Nachlässen herausragender Künstlerpersönlichkeiten gewidmet ist. Die Eröffnung erfolgte im Juni 2010. Der Sammlungsschwerpunkt liegt derzeit in den Sparten Musik, Literatur, Film und Architektur.  Neben den archivarischen Aufgaben der Erhaltung, Erschließung und Präsentation der Bestände umfasst die Tätigkeit des Archivs auch die Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Tagungen sowie die Herausgabe eigener Publikationen.

Die ästhetisch anspruchsvolle Gestaltung der Archivräume erfolgte nach einem Entwurf des österreichischen Architekten Adolf Krischanitz. Die Architektur der Benutzerräume – eingebettet in eine Gesamtstruktur, die von sakral anmutender Würde getragen ist,– greift das Thema Archiv ganz bewusst auch optisch auf.

 

BEGEHUNG DER DONAU-UNIVERSITÄT KREMS

Die Donau-Universität Krems versteht Kunst und Kultur nicht nur als schmückendes Beiwerk, sondern als einen unverzichtbaren Beitrag im universitären Alltag des Lehrens, Lernens und Forschens. Kunst fördert den fachübergreifenden Dialog von Studierenden, Lehrenden und den Menschen, die am Campus Krems arbeiten und trägt zu einer Atmosphäre bei, die wissenschaftliches Denken und ästhetisches Wahrnehmen miteinander verbindet. Auf dem Gelände der Donau-Universität finden sich zahlreiche Kunstwerke bzw. Installationen, die den Kunstfreund_innen an diesem Tag nähergebracht werden.

 

ARTOTHEK

Seit der Eröffnung der Artothek im Jahr 2002 gibt es die Möglichkeit, unbürokratisch und günstig zeitgenössische Kunst auszuleihen. Etwa 1500 Werke aus der Kunstsammlung des Landes Niederösterreich stehen zur Auswahl. Gemälde, Druckgrafiken und Arbeiten auf Papier geben einen guten Einblick in das zeitgenössische Kunstschaffen in Niederösterreich. Auf einer etwa 500 m² großen Ausstellungsfläche finden sich Kunstwerke verschiedener Formate, unterschiedlicher Maltechniken und künstlerischer Stile.

Dominikanerkirche & Museum Krems

JOSEF TRATTNER. DONAU-SOFAFAHRT & "Wem Gehört die Stadt"

„Die Dominikanerkirche lässt vordergründiges Agieren nicht zu, sondern zwingt zu ‚zarter‘ Sachlichkeit und Farbigkeit. Für Ausstellungen im herkömmlichen Sinne eignet sich dieser Raum nicht wirklich. In meiner Installation steht der Dialog mit dem Raum, den Farben und der Akustik im Vordergrund. Auch derFluss, die Donau, istein wesentlicher Bestandteil. Das Material Schaumstoff,das bei seiner Entstehung ein Fließen erfährt, zwingt sich inhaltlich nahezu auf.“Josef Trattner

 Seit 2004 bereist Josef Trattner mit seinem rotenSchaumstoffsofa europäische Länder wie Rumänien, Bulgarien, Polen und die Türkei. Das Sofa fungiert als Plattform, als Begegnungsort, auf dem der Künstler mit unterschiedlichen geladenen Gästen aus der Kulturszene Gespräche über Leben, Gemeinschaft und Kultur führt. Das Sofa wird zur sozialen Plastik in der Stadt und der Landschaft. Man könnte Trattner als einen nomadischen „SoFisten“ bezeichnen. Mit dem Begriff des „Sophisten“ wurden im 5. Jahrhundert v. Chr. Wanderlehrer bezeichnet, dieihre Schüler auf humanistischeWeise Rhetorik, Politik, Philosophie und Ethik lehrten. So hat Josef Trattner 2016 seine Sofafahrt amDonauweg vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer flussabwärts absolviert. Eine Sofa-Flussanlegestelle ist auch Krems gewesen. Im Rahmen der im Sommer 2019 ausgerichteten Ausstellung Land Artin der Kunsthalle Krems (14.07.–03.11.2019) wird das Donau-Sofa-Projekt mit Film-und Fotodokumentationen präsentiert, begleitet vonSofa-Veranstaltungen in der Kremser Donau-Region.

 

Wem gehört die Stadt? Krems und Stein gestalten im 16. Jahrhundert

Dank kaiserlicher Privilegien und günstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erfuhr die Doppelstadt Krems und Stein ab dem späten 16. Jahrhundert einen lang anhaltendend Wohlstand. Ausdruck davon ist eine Vielzahl von Bauten, Monumenten und Objekten, die beide Städte bis heute prägen.

Mit diesen „großen und kleinen Dingen“ versuchten Stadtherren, Bürgerinnen und Bürger sowie kirchliche und weltliche Institutionen der Stadt ihren Stempel aufzudrücken: Wer eine Stadt mitgestaltet, erweist sich als politischer „Player“.

Die Ausstellung „Wem gehört die Stadt?“ rückt die bestimmenden Akteurinnen und Akteure und die Strategien ihrer politischen Teilhabe durch Investitionen in Krems und Stein in den Mittelpunkt.

Das Leben ein Festmahl? Feiern in Krems

Feste begleiten uns durchs Jahr, Feste begleiten uns durchs Leben. Jede Zeit, jede Region, jede Familie entwickelt rund um diese Anlässe ihre eigenen Rituale. Untrennbar damit verbunden sind Essen und Trinken.

Die Ausstellung verbindet künstlerische und kulturgeschichtliche Zugänge zu diesem Thema: Werke von Daniel Spoerri und Rainer Prohaska thematisieren das „Festmahl“ auf einer zeitgenössischen, künstlerischen Ebene. Leihgaben aus der Kremser Bevölkerung und Objekte aus dem Depot des museumkrems beleuchten individuelle kulturgeschichtliche Aspekte.

Schülerinnen und Schüler der HLF Krems ergänzen die Ausstellung mit ihren ganz persönlichen Zugängen

Kunsthalle Krems

Preview "Ticket to the Moon" & "Land Art"

„That's one small step for man, one giant leap for mankind“ (Neil Armstrong)

Am 21. Juli 2019 jährt sich die Mondlandung zum 50. Mal. Weltweit verfolgten etwa 530 Millionen Menschen die spektakuläre Operation an ihren Fernsehgeräten –ein Medienereignis, das eine ganze Generation geprägt hat. Die Kunsthalle Krems nimmt dieses historische Ereignis zum Anlass für eine Ausstellung.Ticket to the Moonwidmet sich künstlerischen Kommentaren zur Mondlandung und dem Mond als Symbol für menschliche Träume, Sehnsüchte und Spekulationen. Gezeigt werden Werke aus der Zeit des Wettlaufs zum Mond ab den 1950er-Jahren, direkte Reaktionen auf die Mondlandung ab 1969 sowie ganz aktuelle künstlerische Positionen. Die Ausstellung setzt zeitlich mit Hans Bischoffshausens Malerei Rückseite des Mondes(1960/61) ein und geht weiter mit Robert Indianas kritischer Reflexion über den Einsatz des nationalsozialistischen Wissenschaftlers Wernher von Braun durch die NASA in Der Mond –Die Braunschaft(1969) und Robert Rauschenbergs grafischer Reaktion auf die MondlandungAir pocket(1970) aus der lithografischen Serie „Stoned Moon“. Der Fokus der Schau liegt auf Arbeiten aktueller Künstler/innen wie Sonia Leimer, Wendelin Pressl, Nives Widauer, Larissa Leverenz und Andreas Werner. Stilistisch und theoretisch sehr unterschiedlich setzt sich die jüngere Generation mit dem Thema Mond auseinander. Die Positionen reichen von sensiblen Bearbeitungen von NASA-Fotografien bis zu ironischen Äußerungen zur Technikgläubigkeit. Zum Teil wurden Werke eigens für die Ausstellung geschaffen. Die Bandbreite zeitgenössischer künstlerischer Arbeiten bietet Anlass, darüber nachzudenken, warum auch 50 Jahre nach der Mondlandung das Thema immer noch (oder wieder) so aktuell scheint.

 

Bratislava

Besuch des Danubia Meulensteen Art Museum und der Galeria Nedbalka

Das Danubiana Meulensteen Art Museum wurde im September 2000 eröffnet.

Spektakulär ist die Lage auf einer Halbinsel in der Donau, etwa 15 km südlich des Stadtzentrums. Das Danubiana Meulensteen Art Museum ist einerseits nach dem Fluss, andererseits nach dessen Gönner, dem holländischen Kunstsammler und –Mäzen Gerard H. Meulensteen benannt.

Das Musem selbst befindet sich in einem eindrucksvollen Gebäude, welches dem Bild einer Römischen Galeere in den Untiefen eines Flusses nachempfunden ist. Es zeigt Ausstellungen führender internationaler Künstler, welche in der großen Halle im ersten Stock periodisch wechseln. Auf der Eingangsebene befindet sich ein Museum mit zeitgenössischen Kunstwerken; umschlossen wird das Gebäude von einem 8000 Quadratmeter großen Park, in dem die unterschiedlichsten Skulpturen präsentiert werden.

Die Galeria Nedbalka befindet sich im Herzen von Bratislava, in einer der ältesten Straßen der Altstadt. Im 13. bis 15. Jahrhundert stand hier die Stadtmauer und im frühen 20. Jahrhundert war sie eine der architektonisch und historisch interessantesten Straßen im historischen Kern der Pressburger Altstadt.

Die Galerie Nedbalka hat zwei Gesichter. Von außen zeichnet sich das Gebäude der Galerie durch seine typisch klassizistische Fassade im österreichisch-ungarischen Baustil, was es zu einem der schönsten Gebäude seiner Art in der Slowakei macht. Ein eigenes Kapitel in der Geschichte der Galerie stellt die einzigartige Erweiterung des Gebäudes dar, für die die berühmten slowakischen Architekten Viktória Cvengrošová und Virgil Droppa den Dušan-Jurkovič-Preis erhalten haben. Zwischen dem Erdgeschoss und der ersten Etage findet man das geometrisch-minimalistische Werk des Vertreters der jüngsten Künstlergeneration – Ašot Haas, dessen Werk Teil des Interieurs für Kurzausstellungen bildet.

2012 wurde das Gebäude einer vollständigen Rekonstruktion unter der Leitung von Dipl.-Ing. Arch. Jarmila Kusá unterzogen, wodurch das Gebäude das Beste der Geschichte mit dem Interessantesten der modernen Architektur verbindet.

 

Landesgalerie Niederösterreich

Landesgalerie NÖ - Führung

Diese exklusive Führung durch die Landesgalerie Niederösterreich findet im Anschluss an die Kuratorenführung durch die Ausstellung "Ich und Ichich" im Forum Frohner (17 Uhr) statt.

Eine exakte Beginnzeit kann deshalb hier nicht angegeben werden.

Forum Frohner

Kuratorenführung "Ich und Ichich"

Das Selbstporträt und die Künstlerhommage sind zentrale Motive der europäischen Kunstgeschichte und seit dem vermutlich ersten Selbstporträt von Jan van Eyck aus dem Jahr 1433 aus der Malerei nicht mehr wegzudenken. Aktuell erhält das Selbst-Bild mit dem Aufkommen des Selfies einen einschneidenden Neuwert. Der Blick auf das eigene Bild durchzieht auch das gesamte Schaffen Adolf Frohners.

Die Ausstellung Ich und Ichichsetzt sich mit Frohners Selbstreflexion in seiner künstlerischen und persönlichen Positionierung auseinander.So präsentiert sich Adolf Frohner in seiner Malerei in unterschiedlichsten Rollen selbst. Ein immer wiederkehrendes Thema ist dabei die Beziehung der Geschlechter wie bei Gib mir den Schuh Eva(1970), bei dem Frohner als Adam mit Stöckelschuh in der Hand trachtet, Eva zu verführen, oder bei dem als Selbstbildnis(1975) betitelten Plakatentwurf, bei dem Frohner sich als Voyeur in Szene setzt. Neben diesen in Collagetechnik gefertigten Arbeiten zeigt die Ausstellung Schlüsselwerke aus dem malerischen Oeuvre Frohners wie das titelgebenden Gemälde Ich und Ichich(1986) oder Salome und Tut-ench Amun(1983), bei dem sich Frohner in Beziehung zu tradierten Mythen der Kulturgeschichte Europas darstellt.

Parallel dazu entstanden zahlreiche Porträts von Adolf Frohner, in denen er sich vielgesichtig und spielerisch posierend zeigt. Diese geben den Künstler durch den Filter des fremden Blicks wieder, etwa in Fotografien Peter Baums und Didi Sattmanns oder in Zeichnungen Karl Anton Flecks.

Erstmals gezeigt werden zudem Fotomontagen aus dem Archiv der Adolf Frohner gemeinnützigen Privatstiftung. Im Spannungsfeld von Selbstsicht, Selbstkonstruktion und Wahrnehmung durch das Gegenüber bildet der Dialog zwischen malerischen Selbstdarstellungen und dokumentarischen wie künstlerischen Porträts eine Annäherung an die vielschichtige Persönlichkeit Adolf Frohners. Die Ausstellung wirft auch die Frage auf, wie sich das künstlerische Selbst heute in Szene setzt.

Weinviertel

Atelierbesuch Jakob Gasteiger

Jakob Gasteiger ist Grenzgänger. Er ist an den Regionen zwischen Malerei, Zeichnung und Skulptur interessiert, die er durch Überspielung und Verwischung ihrer Grenzen zu einer Selbstüberprüfung zwingt. Zwar hat er die Frage, ob er Maler sei und ob das, was er mache, Bilder seien, bejaht, denn für die meisten seiner Werke seien die Vereinbarungen für ein Bild erfüllt – Farbe auf einer rechteckigen Leinwand, die an die Wand gehängt wird. Eine besondere Eigenschaft seiner Werke ist gerade, dass sie die traditionellen Bestimmungen der Malerei auch überschreiten. Gasteiger arbeitet an den Grenzen der Medien und hebt sie auf, führt das unterschiedliche in seinen Werken zusammen, lässt zum Beispiel eine malerische zugleich als graphische und als plastische Handlung erscheinen.Er zeigt, dass ein Bild nicht allein durch eine mit einem Pinsel aufgetragene Farbe entsteht, eine Zeichnung nicht nur durch eine Linie auf einer Fläche, eine Skulptur nicht nur durch einen Körper im Raum. Er verschiebt und erweitert die Identitäten. Das Bild ist Zeichnung, ist Skulptur. Aus der offen gehaltenen Frage nach den Übergängen zwischen Fläche und Raum, Materiellem und Immateriellem, nach der Gleichzeitigkeit spezifischer Qualitäten von Bild, Zeichnung und Objekt in der Integrität eines Werkes entsteht die Lebendigkeit und Bewegung der Arbeit Gasteigers. Sie zeigt sich weder als distanzierte Ableitung eines theoretischen Konzepts noch als Dokument eines expressiven Selbstausdrucks des Künstlers, sondern als ein experimenteller Umgang mit Material, Form, Farbe, Raum, der immer neue künstlerische Konstellationen provoziert.

Kunsthalle Krems

Preview: Hans Op de Beeck

Hans Op de Beeck verführt uns in melancholische Bildwelten zwischen Traumund Wirklichkeit. Es sind Bühnen der Imagination und Kontemplation, räumliche Bildsituationen der Stille, Zeitlosigkeit und Abgeschiedenheit. Teils sind sie real begehbar, teils im filmischen oder bildlichen Medium erfahrbar. Hans Op de Beeck ist Regisseur, Choreograf, Kurator, Bühnenbildner, Maler und Bildhauer in einer Person. Die Ausstellung in der Kunsthalle Krems hat der Künstler persönlich choreografiert und eigens neue skulpturale Installationen geschaffen. Die Ausstellung wird zur Passage, zur Reise.

Man trifft auf monochrome Environments in Grau gegossen: Schlafende Personen auf Chesterfield-Möbeln, Bibliotheken, Interieurs, Brunnenanlagen. Kunst und Alltag verschwimmen ineinander. Ein liegendes Mädchen mutiert zum klassischen skulpturalen Akt. Das Leben scheint angehalten, pompejanisch einzementiert. Nächstens taucht Hans Op de Beeck in die Welt des Aquarells und der Tuschemalerei ein, deren Nässe der präzisen Sachlichkeit eine malerisch lyrische Atmosphäre verleiht. Manchmal fungieren die Blätter als Kader für filmische Projekte. Neben den skulptural-installativen und filmischen Werken werden erstmals Gemälde des belgischen Künstlers in Krems präsentiert.

Hans Op de Beeck wurde 1969 in Turnhout in Belgien geboren.

Der Multimedia-Künstler lebt und arbeitet in Brüssel und Gooik, Belgien.

Seine begehbaren, raumfüllenden Installationen sind international bekannt. Seine Arbeiten waren u.a. im Museum Kunstpalast in Düsseldorf (2018), im Musée National d’Art Moderne im Centre Pompidou in Paris (2008) und im MoMA PS1 in New York (2003) zu sehen. 2017 widmete ihm das Kunstmuseum Wolfsburg in Deutschland eine große Retrospektive.

Karikaturmuseum Krems

Preview: Wettlauf zum Mond

"That's one small step for a man, one giant leap for mankind."

Dieser Satz veränderte am 21. Juli 1969 den Blick auf die Welt und den Kosmos. Neil Armstrong setzte als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erlangte mit der Übertragung dieses Satzes Weltruhm. Anlässlich des Jubiläums 50 Jahre Mondlandung, zeigt das Karikaturmuseum Krems die Ausstellung „Wettlauf zum Mond! Die fantastische Welt der Science-Fiction“ von 23.02.2019 – 27.10.2019. Die Schau zeigt anhand von historischen Karikaturen und Dokumentationen den Wettlauf ins All, der zwischen den USA und der ehemaligen UdSSR begonnen hat. Dieses kampfartige, inszenierte Wettrüsten der technischen Entwicklungen in der Raumfahrt schlug sich in vielen Comics, Illustrationen und Cartoons nieder.

Vor diesem Hintergrund entstanden Anfang der 1960er Jahre viele Science-Fiction-Serien. Das war auch die Geburtsstunde der Perry Rhodan Heftromanreihe, die von Johnny Bruck detailgetreu und fantastisch illustriert wurden. Diesem Jahrhundertereignis widmeten sich unter anderem auch Kinderbuch-Illustrationen von Torben Kuhlmann, Superhelden Comics von ASH – Austrian Superheroes Comics, die Comic-Cover von Michaela Konrad bis hin zu satirischen TV-Samplings von Kurt Razelli. Unglaubliche und wissenschaftlich fundierte Hintergrundinformationen zum Mond und Kosmos präsentiert der Astronom und Science Buster Florian Freistetter.

„Seit jeher fasziniert der Mond uns Menschen. Trotz der großen Distanz ist diese Beziehung zum Mond sehr leidenschaftlich. Er gilt als Sinnbild für Leben und Tod, für Vergehen und Wiederkehr, genau diese Gedanken befeuern bis heute die Literatur und die Kunst, aber auch die Wissenschaft und Forschung. Kommen Sie mit uns in die wunderbare Welt der Science Fiction – Mondlandung inklusive!“

Kunsthalle Krems

Wolfgang Denk – Eine Werkmonographie

Das neu im Verlag der Bibliothek der Provinz erschienene Buch wurde von Carl Aigner und Wolfgang Denk herausgegeben. Wolfgang Denk, geboren 1947 in Seitenstetten in Niederösterreich, ist Gründungsdirektor der Kunsthalle Krems (1991) und des Nitsch Museum | Museumszentrum Mistelbach (2007). Seit 1967 ist er freischaffender Künstler. Er lebt und arbeitet in Zöbing, Niederösterreich. Sein bisheriges künstlerisches Schaffen ist nun im Buch Wolfgang Denk – Eine Werkmonographie  dokumentiert.

Zur Präsentation begrüßt Florian Steininger, künstlerischer Direktor der Kunsthalle Krems. Im Anschluss findet ein Gespräch von Carl Aigner mit Wolfgang Denk statt.

Karikaturmuseum Krems

70 Jahre Deix

Manfred Deix (1949-2016) bleibt unvergessen! Die Ausstellung „A echta Deix – Unvergessen! 70 Jahre Manfred Deix“ von 03.02.2019 – Februar 2020 ist eine schonungslose Zeitreise in die Untiefen der österreichischen Seele. Das enfant terrible der Karikatur-Szene provoziert, schockiert und rüttelt an gesellschaftlichen Tabus wie selten zuvor ein österreichischer Künstler. 2019 wäre Manfred Deix 70 Jahre alt geworden. Im Gedenken daran erschien ein großer Bildband „Forever Deix – Der Jubelband“ (Ueberreuter Verlag) und eine neue Dauerausstellung mit über 120 Original-Cartoons aus den Landessammlungen Niederösterreich. Als besonderes Highlight gelten Die sieben Todsünden von Deix, die schon seit einigen Jahren nicht mehr im Original gezeigt wurden. Die sieben Todsünden mit all ihren menschlichen Unzulänglichkeiten, inspirierten schon viele Künstler zu eigenen Bildzyklen, am bekanntesten sind die Kupferstiche von Pieter Brueghel des Älteren. Die österreichische, deix‘sche Version illustriert eine bunte Schar an Deix-Figuren: Der stolze Gockelhahn, der geizige „dicke Bua“, Menschen erfüllt mit Penisneid, Zorn und Wolllust.

KUNSTFORUM WIEN

Kunstfahrt: FASZINATION JAPAN

„Das ist keine Mode mehr, das ist Leidenschaft, das ist Verrücktheit“, so charakterisiert der französische Kritiker Ernest Chesneau die Manie des westlichen Publikums für die extravaganten Vasen, Lackdosen, Stoffe und Farbholzschnitte, die aus dem Fernen Osten auf der Pariser Weltausstellung 1878 zur Schau gestellt wurden.

Auf Druck der Amerikaner hatte Japan nach einer jahrhundertelangen selbstgewählten Isolation 1854 seine Häfen für den Handel mit dem Westen wieder geöffnet, innere Reformer drängten zudem nach einer Präsentation des „neuen“ Japan im Westen, wofür die Weltausstellungen 1867 und 1878 in Paris und 1873 in Wien als Plattform wahrgenommen wurden. Nun eroberten die elegant-exotischen Alltagsgegenstände, die exquisiten Textilien und vor allem die phantasievollen Ukiyo-e, die Farbholzschnitte, sehr schnell den europäischen Markt und erfüllten die Sehnsüchte des Publikums nach einer unbekannten fremden Kultur und einer neuartigen Ästhetik.

Von Paris aus verbreitet sich die Japomanie in ganz Europa – in Deutschland, Belgien, Ungarn, Skandinavien und Österreich. In Wien entwickelt sich, ausgehend von der Wiener Weltausstellung 1873, ein regelrechter Hype um die fernöstliche Ästhetik, an der sich auch Gustav Klimt und Josef Hoffmann inspirieren.

In der Folge führen die Anregungen aus dem fernen Osten zu einer eigenständigen Interpretation und Umsetzung in eine neue, in die aufkommenden Moderne des 20. Jahrhunderts führende Formensprache – in der die Tendenzen zur Abstraktion, zur Überwindung des konventionellen Bildraumes eigenständig weiterentwickelt werden.

Für die Ausstellung des Bank Austria Kunstforum Wien haben die Künstlerinnen Margot Pilz, Eva Schlegel und Stephanie Pflaum das Thema des Teehauses als Ort der Begegnung aufgegriffen und darüber eigenständige Reflexionen unter unterschiedlichen Aspekten entwickelt.

Kunsthalle Krems

Perrine Lacroix, Künstlergespräch und Katalogpräsentation

Die aus Lyon stammende Künstlerin Perrine Lacroix ist bereits bei zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, nicht nur in Frankreich, mit ihren Installationen aufgefallen. Mit einfachen Materialien und minimalen Eingriffen erzeugt sie eindrucksvolle Wahrnehmungsbrüche und Irritationen. Ihr Werk ist konzeptuell und medial pluralistisch angelegt und reicht von der Zeichnung über Fotografie und Video bis zur Installation. In ihren Arbeiten verweist die Künstlerin zumeist auf soziale und gesellschaftliche Bedeutungsebenen.

Karikaturmuseum Krems

PREVIEW: Thomas Spitzer. Rockomix ein Leben lang!

Bekannt und berüchtigt ist der Musiker Thomas Spitzer als Mastermind, Komponist und wortgewaltiger Schüttelreim-Dichter der EAV (Ersten Allgemeinen Verunsicherung). Das Karikaturmuseum Krems zeigt eine wenig bekannte, aber umso aufregendere Seite: Thomas Spitzer als Zeichner, Maler und Multimedia-Artist.

Thomas Spitzer, geboren am 6. April 1953 in Graz ist das letzte verbliebene Gründungsmitglied der österreichischen Kultband EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung). Hinter den Kulissen ist Thomas Spitzer studierter Grafiker, der die Werke der EAV immer wieder aufs Neue mit seiner Handschrift versieht. Seit 1977 zieren seine Artworks und Comics jedes Album der EAV und auch das Bühnenbild bei EAV-Konzerten ist Thomas Spitzer zuzuordnen.

Sein OEuvre erstreckt sich von satirischen Zeichnungen, Cartoons, Rockomix, Trickfilm bis hin zu Landschaftszeichnungen, Gemälden und großformatigen Comics, entstanden in seiner Wahlheimat Kenia.

Kunsthalle Krems

Geburtstagsfeier für unseren Ehrenpräsidenten

Unser Ehrenpräsident Alt-Bgm. Ing Erich Grabner beging am 23.Oktober 2018 seinen 90. Geburtstag.

Am 23. November im Anschluss an die Preview Per Kirkeby und Perrine Lacroix in der Kunsthalle Krems wurde dies in einem würdigen Rahmen gefeiert. Neben unserem Obmann Manfred Kopriva, sprachen Christian Bauer, Wolfgang Sobotka und Florian Steininger über das verdienstvolle Wirken des Altbürgermeisters und Mitbegründers der Kunsthalle Krems und des Vereins der Freunde der Kunstmeile Krems.

Ein Empfang mit Buffet rundete die Feier mit über 200 anwesenden Gästen ab.

Kunsthalle Krems

PREVIEW: Per Kirkeby & Perrine Lacroix

Per Kirkeby zählt zu den großen Säulenheiligen der zeitgenössischen Malerei. Seit den späten 1960er-Jahren hat er konsequent ein malerisches Werk aufgebaut, das stets Landschaft und Natur in sich trägt, jedoch zugleich die abstrakte Qualität der Malerei im Fokus hat. Anhand der Masonite-Arbeiten, die der Künstler von Anbeginn bis zur heutigen Zeit betrieben hat, zeigt die Ausstellung Kirkebys Genese – mit so manch unerwarteten schrillen Überraschungen – abseits der ernsten klassischen Malerei. Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung in der Kunsthalle Krems bilden die bislang noch weniger bekannten Übermalungen, Kirkebys malerische Aneignungen fremder Gemälde.

Mit Perrine Lacroix präsentiert die Kunsthalle Krems erstmals eine künstlerische Position aus dem Programm AIR—ARTIST IN RESIDENCE Niederösterreich. Die Ausstellung stellt den Beginn einer Reihe dar, die jeweils im Herbst spannende Einblicke in Strategien und Arbeitsweisen internationaler Künstler/innen gibt, die im Rahmen ihres Stipendiums in Krems gearbeitet haben. Die aus Lyon stammende Künstlerin Perrine Lacroix ist bereits bei zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, nicht nur in Frankreich, mit ihren Installationen aufgefallen. Mit einfachen Materialien und minimalen Eingriffen erzeugt sie eindrucksvolle Wahrnehmungsbrüche und Irritationen. Ihr Werk ist konzeptuell und medial pluralistisch angelegt und reicht von der Zeichnung über Fotografie und Video bis zur Installation. In ihren Arbeiten verweist die Künstlerin zumeist auf soziale und gesellschaftliche Bedeutungsebenen.

Süddeutschland

Kunstreise Süddeutschland

31 Freunde der Kunstmeile Krems in Begleitung ihres Präsidenten Erich Grabner besuchten von 25.10. bis 28.10.2018 Süddeutschland. Nach einer Stadtführung in Regensburg ging es nach Schwäbisch Hall und Künzelsau zu den Museen der Kunstsammlung Würth. In Künzelsau wurde im Firmenstammsitz die Ausstellung „Äpfel und Birnen“ und der Skulpturenpark besucht, in Schwäbisch Hall in der Kunsthalle Würth die Ausstellung „Wohin das Auge reicht“ und in der Johanniterkirche „Alte Meister“ einschließlich der Schutzmantelmadonna von Hans Holbein. In Stuttgart wurden das Schloss Solitude und die Staatsgalerie mit der derzeitigen Wilhelm Lehmbruck-Ausstellung besichtigt. Auf dem Heimweg gab es einen Stopp im Museum Buchheim am Starnberger See. Eine Führung durch die Schmidt-Rottluff-Ausstellung war ein weiteres Highlight am Schluss einer schönen Reise. Mit vielen Eindrücken kamen die Mitglieder wieder gut zurück.

Forum Frohner

PREVIEW: Fotografie + Malerei! im Werk von Adolf Frohner

Seit der Erfindung des fotografischen Mediums stehen Fotografie und Malerei in reger Wechselwirkung. Orientierte sich die Fotografie zunächst an der Malerei und ihrer atmosphärischen Wirkung, so nutzte die Malerei umgekehrt fotografische Motive als Vorbild. Im 20. Jahrhundert brachen die Grenzen zwischen den Kunstdisziplinen immer mehr auf und das fotografische Bild wurde Teil malerischer Strategien. Heute bedient man sich selbstverständlich am Repertoire aller Medien. Dass auch Adolf Frohner wesentliche Impulse seines Werkes der Auseinandersetzung mit dem fotografischen Medium verdankt, wurde durch die Aufarbeitung seines Archives sichtbar. Die Ausstellung zeigt erstmals den Zusammenhang zwischen Adolf Frohners Fotografie und seiner Malerei auf und skizziert anhand signifikanter Werkbeispiele das Verhältnis von Fotografie und Malerei in Werken von Zeitgenossen Frohners bis zur heutigen Generation.

Wien

ATELIERBESUCH, Eva Schlegel

Besuch im Atelier der österreichischen Medien- und Objektkünstlerin Eva Schlegel

Der Schwerpunkt in den Arbeiten von Eva Schlegel liegt in der piktoralen Realisierung zwischen fotografischer Sachlichkeit und malerischer Unschärfe. Mittels Bleimaterial oder Lackschichten verwandelt sie fotografische Immaterialität in ein materielles Objekt. Seit den frühen 1990er-Jahren sind zahlreiche Werkserien – Porno, Wolken, Modelle, Architektur – entstanden. Neben diesen fotografischen Werken arbeitet Schlegel auch mit Glas und entwickelt installative Raumobjekte.

Donau-Universität Krems, Stift Göttweig

Symposium zum 300. Geburtstag von Johann Martin Schmidt

„Kremser Schmidt – Kunst, Wissen, Ökonomie“


Im Mittelpunkt der interdisziplinären Tagung steht dabei das Verhältnis von Kunst, Wissen und Ökonomie – sowohl mit dem Blick auf die Zeit des Malers selbst als auch bis heute.
Neben der Frage des Stellenwerts von "Kremser Schmidt" in der österreichischen und europäischen Barockmalerei geht es um Aspekte der Werkgenese und Kunsttechnologie ebenso wie um die Bedeutung des Sammelns bis hin zu Johann Martin Schmidt als Sammler.

Weitere Informationen zum Symposium  unter:

www.donau-uni.ac.at/de/department/artsmanagement/veranstaltungen

LEOPOLD MUSEUM

Kunstfahrt: WOW! THE HEIDI HORTEN COLLECTION

Mit der Ausstellung „WOW! The Heidi Horten Collection“ wird eine der beeindruckendsten europäischen Privatsammlungen erstmals öffentlich gezeigt. Die Präsentation im Leopold Museum folgt dem lang gehegten Wunsch der Sammlerin, die seit den 1990er-Jahren sorgfältig zusammengetragenen Meisterwerke von Gustav Klimt über Andy Warhol bis Damien Hirst einem breiten Publikum zugänglich zu machen. So zeigt die Ausstellung über 170 Werke aus 100 Jahren Kunstgeschichte und bietet zugleich einen individuellen Blick auf das Spektrum an Kunst und KünstlerInnen, das Heidi Goëss-Horten unter einem Dach vereinen konnte. Der deutsche Expressionismus sowie die amerikanische Pop-Art bilden dabei die größten Werkgruppen. Mit Exponaten von MarcChagall, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Gustav Klimt, August Macke, Franz Marc, Henri Matisse, Joan Miró, Edvard Munch, Pablo Picasso, Egon Schiele, Francis Bacon, Georg Baselitz, Jean-Michel Basquiat, Jean Dubuffet, Lucio Fontana, Lucian Freud, Damien Hirst, Alex Katz, Yves Klein, Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter, Mark Rothko, Andy Warhol u.a.m.

 

 

Martha Wilson – Die Pionierin der Performance-Kunst in Wien!

Die Ausstellung „The Two Halves of Martha Wilson’s Brain“ beleuchtet zwei wichtige Seiten dieser sprühenden Künstlerinnenpersönlichkeit und Performance-Pionierin: Zu sehen ist eine Auswahl Wilsons eigener Arbeiten, mit denen sie auf subversive und originelle Weise seit den 1970er-Jahren in Kunst und Politik interveniert. Der zweite wesentliche Bereich von Wilsons Tätigkeit ist das von ihr im Jahr 1976 gegründete „Franklin Furnace Archive, Inc.“. Damit gab sie der damals marginalisierten New Yorker Kunst- und Perfomanceszene einen experimentellen Raum, in dem sie Künstler_innenbücher und Arbeiten junger Künstlerkolleg_innen sammelte und ausstellte. Heute zählt Franklin Furnace zu den wichtigsten Bezugspunkten der amerikanischen Performance-Geschichte. Die Ausstellung zum Franklin-Furnace-Archiv, die bereits an verschiedenen Stationen in den USA zu sehen war, wird nun erstmals in Europa gezeigt. Der Kunstraum bietet damit dem hiesigen Publikum die Gelegenheit, die beiden untrennbar miteinander verbundenen „Gehirnhälften“ und künstlerischen Handlungsräume Martha Wilsons zusammen zu sehen und zu erleben.

 

Kunsthalle Krems, Dominikanerkirche

Preview: Picasso-Gorky-Warhol und Eva Schlegel

Picasso-Gorky-Warhol, Skulpturen und Arbeiten auf Papier, Sammlung Hubert Looser

Die Schweizer Sammlung Hubert Looser zählt zu den herausragenden Privatsammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst im europäischen Raum. Ihre Schwerpunkte liegen im Surrealismus, Abstrakten Expressionismus, der Minimal Art und der Arte Povera. Die Ausstellung in der Kunsthalle Krems vermittelt in zahlreichen Kapiteln von der Moderne in die Gegenwart mit über 150 Kunstwerken von über 40 Künstler/innen aus der Sammlung ein spannungsreiches Flechtwerk der grafischen und skulpturalen Ausdrucksmöglichkeiten.

Ein großes, mannigfaltiges Konvolut an Arbeiten auf Papier bildet den „kammermusikalischen“ Part neben den „orchestralen“ Gemälden und Skulpturen der Sammlung Hubert Looser. Darunter finden sich unter anderem Werke von Arshile Gorky, Willem de Kooning, Cy Twombly, Andy Warhol, Agnes Martin, Roni Horn und Richard Serra. Vor allem die Linie und mit ihr die Zeichnung sind ein visuell ästhetisches Manifest des Sammlers, sich intuitiv und feinfühlend mit Kunst auseinanderzusetzen. Diese Zeichnungs-Sammlung markiert in gewisser Weise den unmittelbaren, grafischen Niederschlag der künstlerischen Idee. Die Blätter von Henri Matisse und Andy Warhol sind seismografische Linearismen der menschlichen Figuration. Arshile Gorkys Arbeit manifestiert die epochale Weichenstellung vom Surrealismus zum Abstrakten Expressionismus, von der Figuration zur Abstraktion. Darauf folgen gestisch prozessuale Arbeiten von David Smith, Philip Guston und Brice Marden. Malerisch flächenbetonte Arbeiten auf Papier finden sich in Sean Scullys monumentalem Pastell, sowie in der subtilen Aquarellmalerei von Agnes Martin in minimalistischer Streifenstruktur. Richard Serra begreift Zeichnung als skulpturale Ausdrucksform, das Papier als Träger der gewichtigen Materialität der Ölfarbe.

Eva Schlegel, Kunsthalle und Dominikanerkirche

Der Schwerpunkt in den Arbeiten der österreichischen Medien- und Objektkünstlerin Eva Schlegel liegt in der piktoralen Realisierung zwischen fotografischer Sachlichkeit und malerischer Unschärfe. Mittels Bleimaterial oder Lackschichten verwandelt sie fotografische Immaterialität in ein materielles Objekt. Seit den frühen 1990er-Jahren sind zahlreiche Werkserien – Porno, Wolken, Modelle, Architektur – entstanden. Neben diesen fotografischen Werken arbeitet Schlegel auch mit Glas und entwickelt installative Raumobjekte.

1998 hat Eva Schlegel für den Innenraum der Kunsthalle Krems eine Glaswand mit unscharfer Schrift geschaffen, die transparent die Zentrale Halle mit der in Sichtbeton gestalteten Rampe von Adolf Krischanitz verbindet. Diese Arbeit wurde 2017 von der Künstlerin aktualisiert.

In der Kunsthalle Krems zeigt Eva Schlegel nun unter anderem eine neue Serie großformatiger Arbeiten, die die Architektur von Innenräumen, zumeist Räumen der Kunst, thematisieren. Das Entziehen von konkreter, tektonischer Raumerfahrung und daraus folgend das Fehlen von rationalen Betrachtungsebenen führt zu poetischen Seherlebnissen. Die Räume werden durch die Unschärfe und die Betonung des Lichts in der Fotografie zu abstrahierter Form. Für diese Werkserie hat Schlegel auch die große Säulenhalle der Kunsthalle fotografiert. In der Zentralen Halle gibt Eva Schlegel zudem Einblick in ihr filmisches Werk und für die Dominikanerkirche hat sie eine raumgreifende Installation entwickelt. So wird diese Ausstellung einen ganz aktuellen und weiten Einblick in das Werk dieser bedeutenden österreichischen Künstlerin zeigen.

Landesgalerie Niederösterreich
im museum
krems

Weltberühmt in Krems

Weltberühmt in Krems

Vom Kremser Schmidt zu Phadi Frieberger

 

Der 300. Geburtstag von Martin Johann Schmidt (1718 – 1801) ist Anlass für die Frage nach dem Kremser Beitrag zur internationalen Moderne. Mit dem Kremser Schmidt war ein überregionaler Künstlerstar im Geiste der Aufklärung in der Donaustadt angekommen. Zwei Jahrhunderte später wurde dieses Bild des anerkannten Bürgerkünstlers durch Padhi Frieberger (1931 – 2016) ins Gegenteil verkehrt. War Schmidt als Unternehmer, Stadtrat und barocker Künstlerstar der Spitze der Gesellschaft zuzurechnen, so wird zwei Jahrhunderte später Friebergers Welt zum Inbegriff des künstlerischen Widerstands. Zwei weitere Kremser konnten im Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft Höchstleistungen vollbringen. Eine Generation nach Schmidt, der fast sein ganzes Leben in seiner Heimatstadt verbracht hatte, wurde Michael Wutky (1739 – 1822) zum leidenschaftlichen Italienreisenden. Er begab sich in Begleitung des englischen Naturwissenschaftlers William Hamilton bis an den Krater des Vesuvs, um effektvolle Malereien, aber auch präzise naturwissenschaftliche Zeichnungen des Vulkans anzufertigen. Josef Maria Eder (1855 – 1944), Fotochemiker und Gründer der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, konnte von Krems aus eine beeindruckende internationale Karriere starten. Es gelangen dem Chemiker  (in Zusammenarbeit mit Eduard Valenta) Pionierleistungen wie die fotografische Verbreitung der Röntgenstrahlen und die  Grundlagenentwicklung des Kinofilms in regelmäßigem Austausch mit den Brüdern Lumière.

Karikaturmuseum Krems

Ahoj Nachbar! Satire und Karikaturen aus Tschechien

Satire und Karikaturen aus Tschechien

Auf die Frage „Wie beschreiben sie den tschechischen Humor?“, antwortete der Schriftsteller Jaroslav Rudís: „Man lacht und zittert zugleich.“ Überzeugen Sie sich selbst, die Arbeiten der internationalen Zeichner Miroslav Barták, Jirí Slíva, und Josef Blecha öffnen uns ungeahnte Humorwelten. Ergänzt wird die Schau durch komische Gemälde von Pavel Matuška und Oldrich Jelínek. Marie Plotená  balanciert gekonnt zwischen lustbetonten Bilderfindungen und klarem Ausdruck, ihre feinsinnigen Cartoons offenbaren die weibliche Sicht der Dinge.

Forum Frohner

Preview: Eva und die Zukunft. reloaded

Mit der Ausstellung Hommage an Werner Hofmann (part 2), Eva und die Zukunft. reloaded setzt das Forum Frohner eine Projektreihe zu Werner Hofmann fort, die aus Anlass des 90. Geburtstages von Werner Hofmann veranstaltet wird.
Der 1928 in Wien geborene und 2013 in Hamburg verstorbene Werner Hofmann gilt als impulsgebender Denker und einer der bedeutendsten Kunsthistoriker des letzten Jahrhunderts. In Österreich wirkte Hofmann, Gründungsvater des Museums des 20. Jahrhunderts (1962) – heute Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien –, als Wegbereiter der Moderne. Er begann hier seinen internationalen Weg als Wissenschaftler, Kurator und Journalist.
1986 kuratierte er als Direktor der Hamburger Kunsthalle die Ausstellung „Eva und die Zukunft“, die dem Bild der Frau von der Französischen Revolution bis in die 1980er-Jahre gewidmet war. Die Ausstellung im Forum Frohner knüpft mit Adolf Frohners Werk Das Urteil des Paris, das Hofmann in Hamburg zeigte, an die legendäre Schau an und zeichnet nach, wie sich die Darstellungsformen weiblicher Rollenbilder bis zur Gegenwart verändert haben.

Albertina

Kunstfahrt nach Wien - Albertina

Die ALBERTINA widmet Martha Jungwirth erstmals eine Personale. Einzelne Schlüsselwerke wie auch zu Serien zusammengefasste Werkblöcke geben einen faszinierenden Einblick in das umfangreiche Schaffen der 1940 geborenen Wiener Malerin.

Martha Jungwirth pendelt stets an der Schnittstelle zwischen abstrakter und gegenständlicher Malerei. Der zeitliche Bogen der Ausstellung spannt sich von Hauptwerken der Frühzeit bis zu neuesten und hier erstmals präsentierten Arbeiten. Seit ihren künstlerischen Anfängen schätzt Jungwirth das Papier als Malgrund, darunter sind zahlreiche großformatige Aquarelle. Mit ihren einzigartigen Farbkompositionen vermittelt die Künstlerin ihre sensible Wahrnehmung der Wirklichkeit.

 

DAS WIENER AQUARELL

Transparenz, Strahlkraft der Farben und atmosphärische Wirkung sind die besonderen Qualitäten der Wiener Aquarellmalerei des 19. Jahrhunderts. Virtuose Stadtansichten und Landschaften, detailverliebte Porträts, Genrebilder und Blumenstücke bilden den reichen Motivschatz.

Den Höhepunkt erreicht das Wiener Aquarell im Biedermeier: Jakob Alt, Matthäus Loder, Thomas Ender, Peter Fendi und Moritz Michael Daffinger zählen zu den bedeutendsten Künstlern dieser Zeit. Später sind es dann Anton Romako und August von Pettenkofen.

Überragend aber sind die Werke von Rudolf von Alt aus seiner mehr als siebzigjährigen Schaffenszeit. Sie zählen zu den erlesensten Beispielen der Aquarellmalerei und begleiten den großen Bogen der Kulturgeschichte vom Biedermeier bis zur Kunst um 1900.

 

KEITH HARING. THE ALPHABET

Die ALBERTINA widmet Keith Haring (1958–1990), der 2018 60 Jahre alt geworden wäre, eine umfassende Ausstellung. Sie beleuchtet das Werk des amerikanischen Ausnahmekünstlers sowohl aus kunsthistorischer als auch aus formaler Sicht. Der Schwerpunkt liegt auf Harings einzigartiger Zeichensprache, die sich als künstlerisches Alphabet wie ein roter Faden durch sein Schaffen zieht. Seine U-Bahn-Bilder, Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen sind Botschafter für soziale Gerechtigkeit. Die Strahlkraft seines Œuvres ist bis heute ungebrochen, sein Einfluss auf Zeitgenoss_innen sowie nachfolgende Künstlergenerationen gewaltig.

Karikaturmuseum Krems

Preview: Erich Sokol. Auslese

Sokol gilt in der Karikatur und Satire, aber auch in seiner Königsdisziplin, der Portrait-Karikatur, als Wegbereiter einer neuen österreichischen Schule. Sokols Titelseiten bsp. für die Kronen-Zeitung, das monatliche Wirtschaftsmagazin trend und das Nachrichtenmagazin profil zeichneten sich durch Vielschichtigkeit und hintergründigen Humor aus. Seine Arbeiten wurden auch in renommierten Magazinen weltweit geschätzt, u.a. im „Sunday Telegraph“, oder  auch im -von Hugh Hefner herausgegeben- „Playboy“. 

Kunsthalle Krems

Preview: Axel Hütte

Die Kunsthalle Krems zeigt im Frühjahr 2018 die erste umfassende Ausstellung von Axel Hüttes foto-grafischem Werk in Österreich. Axel Hütte (geb. 1951 in Essen) lebt und arbeitet in Düsseldorf und Berlin, zählt zu den führenden Protagonisten der aktuellen Landschaftsfotografie. Er hat einen essenziellen Beitrag zum Selbstbewusstsein des fotografischen Mediums in der bildenden Kunst ab den späten 1970er-Jahren geleistet. Mit seinen Kolleginnen und Kollegen der Becher-Schule wie Candida Höfer, Andreas Gursky oder Thomas Struth steht Hütte für den tableauhaften Charakter des Fotos als adäquates Gegenstück zum Gemälde. Fotografie ist nicht mehr dokumentarisches Material im kompakten Format, sondern monumentale Bildfläche, auf der Figur und Landschaft eingefangen und komponiert werden.

Karikaturmuseum Krems

„IRONIMUS 90. Jetzt mal keine Politik!“

Wie der Titel der Ausstellung schon verrät, widmet sich IRONIMUS diesmal nicht politischen Themen, sondern zeigt vielmehr eine absurd-komische Abhandlung über das Wesen des bildenden Künstlers auf der Suche nach seinem eigenen Stil und nach dem Wahrhaftigen in seiner Kunst.

Karikaturmuseum Krems

Satire aus Österreich: DIE TAGESPRESSE SHOW

Satire aus Österreich: DIE TAGESPRESSE SHOW - Österreichs seriösester Newsroom mit Fritz Jergitsch und Paul Kraker

Im Gedenken an Manfred Deix präsentiert das Karikaturmuseum die aktualisierte Ausstellung „Für immer Deix“ und veranstaltet aus diesem Anlass einen Kabarettabend.

Sitzplatzreservierung für Freunde der Kunstmeile

St. Pölten

Kunstfahrt in das Haus der Geschichte

Im Haus der Geschichte Niederösterreich ist ein völlig neuer Raum entstanden, in dem Geschichte veranschaulicht, diskutiert und lebendig vermittelt wird.

Als historisches „Kernland“ Österreichs spielte Niederösterreich über die Jahrhunderte eine besondere Rolle. Inhaltlich steht die Geschichte Niederösterreichs, Österreichs und Zentraleuropas von der ersten Besiedlung bis in die Gegenwart im Mittelpunkt, wobei der Schwerpunkt der Präsentation auf der Zeit ab Mitte des 19. Jahrhunderts liegt.

Museum der Moderne

Rupertinum

Kunstfahrt nach Salzburg

Museum der Moderne:

Raum und Fotografie:   Der virtuelle und der gebaute Raum, der politische Wirtschaftsraum, der mythologische Raum und die Fotografie als Raumkonzept sind Kapitel dieser Ausstellung, in der internationale fotografische Positionen neben Arbeiten aus der Sammlung des Museum der Moderne Salzburg zu sehen sind.

Neues Salzburg - Zwischen Erinnerung und Zeitgenossenschaft :    Unter der Leitung von 15 international bekannten Architekt_innen haben 122 Architekturstudent_innen im Rahmen ihrer Diplome Bauprojekte zu ausgewählten Arealen im Stadtgebiet von Salzburg entwickelt.

Folklore: Eine Kontroverse mit Werken aus den Sammlungen

Rupertinum:

Georg Eisler (1928 - 1998): Welt-Anschauung:   Einzelausstellung einer umfassenden und wichtigen Werkgruppe des Künstlers.

Kunsthalle Krems

Preview: Remastered - Die Kunst der Aneignung

Im Winter 2017 widmet die Kunsthalle Krems dem Thema der künstlerischen Aneignung eine umfassende Gruppenausstellung. Es wird dabei bewusst auf Werke fokussiert, denen die symbolische oder physische Aneignung eines anderen Kunstwerkes zugrunde liegt. Dies mag vordergründig anachronistisch erscheinen, leben wir doch in einer Zeit des medialen Bildersturms, der jegliches visuelles Material auf dieselbe Bedeutungsebene nivelliert.

Kunstreise Venedig

Kremser Kunstfreunde in Venedig

In Begleitung des Direktors der Kunsthalle Krems, Mag. Florian Steininger, Obmann Stellvertreterin Dr. Margit Zeininger  und Vereinspräsident Altbürgermeister Erich Grabner besuchten 30 Mitglieder der „Freunde der Kunstmeile Krems“ die diesjährige Biennale in Venedig. Besichtigt wurde auch der Österreich-Pavillon 2017 der die Künstlerin Brigitte Kowanz und den Künstler Erwin Wurm präsentiert.

Weiters wurden das Guggenheim Museum, eine Ausstellung von Damien Hirst in der Punta della Dogana, der Palazzo Fortuny und die Galleria dell Accademia besucht. Nach einem geführtem Stadtrundgang besichtigten die Kunstfreunde  außerdem die Fondazione Querini Stampalia, wo im Ergeschoß der Architekt Carlo Scarpa beeindruckende Umbauten tätigte. 

Forum Frohner

Preview: Fokus Frohner - Die Sammlung Gabriel

Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens zeigt das Forum Frohner eine bisher unentdeckte Privatkollektion: Die Sammlung Gabriel. Das seit den sechziger Jahren mit Adolf Frohner bekannte Paar konzentrierte seine Sammeltätigkeit auf Werke Frohners.

In einem langjährigen Prozess der Auseinandersetzung entwickelte sich Schritt für Schritt ein umfangreicher Querschnitt aus Grafiken,  Druckgrafik, Malerei, Objekten sowie Plakaten und Dokumentationsmaterial, deren Fokus auf Arbeiten der sechziger und siebziger Jahre liegt. Aus persönlichen Impulsen heraus entstand damit eine subjektive Zusammenstellung mit  Schlüsselwerken der frühen Schaffensperiode und überraschenden Raritäten, die einen neuen Einblick in das Werk Adolf Frohners geben.

Bad Deutschaltenburg                                                                                                                         

Atelierbesuch bei Sébastien de Ganay

Sébastien de Ganay (geb. 1962) bewegt sich mit seiner Arbeit im Spannungsfeld zwischen Kunst und Design, zwischen Bild und Objekt. Formal und ästhetisch mit den stilistischen Mitteln des Minimalismus spielend, geht es ihm dabei gleichermaßen um das Ausloten von Gattungsgrenzen wie um das Hinterfragen von Wahrnehmungsprozessen. Darüber hinaus stellt er die Frage, inwieweit Inspiration und Aneignung als Quellen der Kunst voneinander abgegrenzt werden können.

Wien, Marx Halle

Kunstfahrt zur viennacontemporary

Vom 21. bis 24. September 2017 präsentieren rund 110 Galerien und Institutionen aus 27 Ländern ihre KünstlerInnen und Programme in der Marx Halle. Mit den Sonderschauen ZONE1, Solo&Sculpture, Focus: Hungary und Nordic Highlights  unterstreicht viennacontemporary ihre Bedeutung nicht nur als Marktplatz, sondern als Ort der Präsentation junger und etablierter KünstlerInnen und der Information über die Entwicklung der Kunstszene in den Schwerpunktländern des Programms.

Treffpunkt 12:30, Bahnhof Krems
Rückkehr nach Krems zwischen 18:00 und 19:00 Uhr.
Bitte unbedingt anmelden bei:
renate.hirtzberger@kunstmeile.at, Tel.: 0664/60499-185

Forum Frohner, Krems

70er Feier Prof. Wolfgang Denk

Feier zum 70sten Geburtstag des Gründermitglieds und ersten Direktors der Kunsthalle Krems

Karikaturmuseum Krems

Preview „Für das Leben lernen”

„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir – und das ein Leben lang.“

Pünktlich zu Schulbeginn müssen über 20 Zeichnerinnen und Zeichner nachsitzen. Sie widmen sich spannenden Themen, wie der Schüler-Lehrer-Beziehung, Bildungspolitik, Schulmodelle, Reformen und den Vorstellungen einer zukünftigen, modernen Schule. Dabei zeigt sich eines klar: Mit Humor lebt und lernt es sich viel leichter.

„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir – und das ein Leben lang.“

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Pünktlich zu Schulbeginn müssen über 20 Zeichnerinnen und Zeichner nachsitzen. Sie widmen sich spannenden Themen, wie der Schüler-Lehrer-Beziehung, Bildungspolitik, Schulmodelle, Reformen und den Vorstellungen einer zukünftigen, modernen Schule. Dabei zeigt sich eines klar: Mit Humor lebt und lernt es sich viel leichter.

Schloss Buchberg und Hadersdorf Ausstellungshaus Spoerri

Kunstfahrt Schloss Buchberg und Ausstellungshaus Spoerri

Führung durch das Schloss Buchberg mit Dieter Bogner:

Permanente Rauminstallationen integriert in einen Schlossbau und dessen Landschaftsgarten, eine Sammlung konstruktiver und konzeptioneller Kunst machen Schloss Buchberg seit 1997 unter der Leitung von Gertraud und Dieter Bogner zu einem Impulsgeber im zeitgenössischen Kunstgeschehen.

Ausstellungshaus Spoerri:

Führung durch die Ausstellung Pflanzen in der Kunst

Kunsthalle Krems, Dominikanerkirche

Preview „Abstract Painting Now!” und Sébastien de Ganay

Kunsthalle: "Abstract Paintig Now!"

Die Abstraktion gilt in der Moderne als eine der signifikanten formalen Artikulationen und ist insbesondere mit der Malerei aufs Engste verbunden. Der konsequenten Analyse des Mediums bis zum Nullpunkt in der Avantgarde der 1910er-Jahre folgte ein stetiges Wiederaufkeimen der ungegenständlichen Malerei, vor allem im Abstrakten Expressionismus, im Informel und in der Minimal Art. In der nachmodernen Abstraktion der 1960er-Jahre trat ein Skeptizismus gegenüber der Malerei und der schöpferischen Autorschaft auf, dem in der postmodernen Phase ab den 1980er-Jahren mit Sinnlichkeit und Intuition entgegnet wurde.

Die Ausstellung Abstract Painting Now! wird mit etwa sechzig künstlerischen Positionen ihren Schwerpunkt auf die aktuelle internationale Situation des ungegenständlichen Tafelbildes legen und das weite Feld einer immer noch bedeutenden malerischen Praxis auffächern.

 

Dominikanerkirche: Sébastien de Ganay

Ab 2017 stellt die Dominikanerkirche im Herzen der Kremser Altstadt einen zusätzlichen, im Sommer zu bespielenden Ausstellungsort der Kunsthalle Krems dar.

Das erste Ausstellungsprojekt richtet dort Sébastien de Ganay mit einer installativen in situ-Arbeit aus. Im Zentrum seiner Auseinandersetzung mit dem Ort steht die Transformation der inhaltlichen Ausrichtung des Raumes als Kirche in einen profanen Veranstaltungs- und Ausstellungsort. Nunmehr verschwundene liturgische Komponenten wie Licht, Klang, Wort und Bild werden wiederbelebt. De Ganay eignet sich dafür vorhandene Elemente an, die er in eine zumeist abstrakt-minimalistische Formensprache übersetzt.

Forum Frohner

Preview „Hommage an Werner Hofmann”

Die Ausstellung Hommage an Werner Hofmann (part 1). Biennale des Jeunes de Paris 1967 spürt Bezügen Hofmanns zur lokalen Kunstszene nach und rekonstruiert – nach fünfzig Jahren – die Pariser Schau junger Künstler/innen, bei der Werner Hofmann eine ungewöhnliche Kombination wählte: Er zeigte Werke des Malers Adolf Frohner mit zwei spartenübergreifenden Objekt- und Installationskünstlern, Walter Pichler und Richard Kriesche.

Elisabeth Voggeneder, die Kuratorin der Ausstellung, führt durch die einzigartige Sammlung.

Karikaturmuseum Krems

Preview „Immer wieder Deix”

Ab 2017 präsentiert sich die neu gestaltete Manfred Deix Ausstellung IMMER WIEDER DEIX! mit aufwendig aquarellierten Cartoon-Klassikern aus den Landessammlungen Niederösterreich. Die Schau blickt zurück auf das außergewöhnliche Schaffen des „Enfant Terrible“ der deutschsprachigen Karikaturszene. Manfred Deix wurde für seine drastisch gemalten Zeitkommentare beim Publikum als österreichischer Volkskünstler verehrt, aber auch angefeindet. Seine Bilder gewähren Einblicke in die Abgründe unseres Alltags und verleihen der österreichischen Seele Ausdruck. IMMER WIEDER DEIX! präsentiert einen bunten Reigen seiner wunderbaren „Deixfiguren“. Abgerundet mit unveröffentlichtem Material und privaten Aufzeichnungen des Künstlers bieten sie einen unvergesslichen Besuch im einzigen Museum für Karikatur und Satire.

Museum Krems

Eröffnung Museum Krems

„Nicht zum oberflächlichen Betrachten“ eignet sich laut Kuratorin Elisabeth Kreuzhuber die Schau in der Modernen Galerie des museumkrems. Fünf Künstlerinnen und Künstler aus Kärnten und aus Krems präsentieren ihre Arbeiten:

Michael Kos, geboren in Kärnten, wurde als Bildhauer mit vernähten Steinen bekannt. Er zeigt Surrogate und Mappings aus seinem Werkblock „Geschichtete Malerei“. Aus Alltagsmaterialien wie Drucksorten, Landkarten und Kartonstreifen schafft er malerische Bilder in beschaulichen Farbräumen.

Die Bilder seines Landsmanns Eric Kressnig sind in ihrer Perfektion und Klarheit ein sinnliches und intellektuelles Vergnügen.

Die großformatigen Bilder der Kärntner Malerin Suse Krawagna sind der Abweichung von der Ordnung auf der Spur und übersetzen Objekte des täglichen Lebens in abstrahierte Bildsprache.

Sibylle Küblböck, die in Krems-Egelsee lebt und arbeitet, stellt Holzplastiken und Texte vor. Die Basis ihrer Kunst bildet kondensierte Sprache in Form von Kurzprosatexten. Ihre Holzplastiken bauen auf den „Steiner Monaden“ auf, gleichsam verdichtete Bilder der Landschaft um Krems in Textform. Sparsam und fein bearbeitete Lindenholzstämme nehmen die für die Künstlerin charakteristischen Farben der Wachau in sich auf.

Der Kremser Künstler Günter Wolfsberger, der mit Lichtobjekten, Brunnenskulpturen und Interventionen im öffentlichen Raum bekannt wurde, zeigt altertümlich anmutende Stelen und Fundsteine.

Kuratiert wird die Ausstellung von Elisabeth Kreuzhuber von Art Room Würth Austria.

21er Haus / Kunstforum Bank Austria

Kunstfahrt nach Wien

21er Haus:     In der Ausstellung Franz West – ARTISTCLUB werden zentrale Arbeiten des bedeutenden österreichischen Künstlers
Franz West (1947-2012) gezeigt. Die ausgestellten Werke von 36 Künstlerinnen und Künstlern sind alle in Kooperation mit Franz West entstanden. Der sogenannte ARTISTCLUB ist ein partizipatives Projekt von West aus dem Jahre 1999. Zu Lebzeiten des Künstlers konnte er nie in gewünschter Form umgesetzt werden, nun wird er als kuratorische Idee im Sinne einer interaktiven Ausstellung erfahrbar.

Kunstforum Bank Austria:  Georgia O’Keeffe (1887–1986)  - war eine Begründerin der amerikanischen Moderne und eine Pionierin als Künstlerin. Die Gelegenheiten, O’Keeffe in Europa zu sehen, sind rar: ihre Gemälde sind auf die wichtigsten US-Sammlungen verteilt, wo sie den Status von Ikonen einnehmen. Erstmals in Österreich gibt nun diese Retrospektive Einblick in das sieben Jahrzehnte umfassende Œuvre O’Keeffes. Unter den ausgestellten Werken befindet sich auch Jimson Weed/White Flower No. 1 (1932) als das teuerste Bild, das jemals von einer Künstlerin versteigert wurde.

ART ROOM WÜRTH

Kunstfahrt nach Böheimkirchen

„MANFRED DEIX – BÖHEIMKIRCHEN IST ÜBERALL“

Würth Österreich widmet seine Kunstaktivitäten 2017 dem genialen Manfred Deix. Von 21. Februar bis 24. November ist im Art Room Würth Austria die Ausstellung „Böheimkirchen ist überall“ zu sehen.

jean dubuffets art brut.!

Kunstfahrt nach Gugging

Jean Dubuffet war einer der ideenreichsten Köpfe in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Mitte der 1940er Jahre hatte er genug von der etablierten Kunst und machte sich auf die Suche nach einem neuen Kunstbegriff: frei, unbeeinflusst, antiintellektuell und roh – also „brut“ – sollte diese Kunst sein. Und Dubuffet fand sie tatsächlich an ungewöhnlichen Orten: auf der Straße, in Gefängnissen, in der Volkskunst oder in psychiatrischen Kliniken innerhalb und außerhalb Europas. Diese Kunst sollte für Dubuffet zur Grundlage des von ihm entwickelten Begriffs Art Brut werden. Das museum gugging zeigt 168 Arbeiten aus Dubuffets inzwischen legendärer Sammlung, deren Grundstein er in den Jahren zwischen 1945 und 1949 gelegt hatte

 

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